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DualReg

Lokal verankert – weltweit vernetzt: Mexiko – Gelingensbedingungen für Berufsbildungstransfer und duale Praktiken)

Seit mehreren Dekaden ist in Mexiko ein zunehmendes Interesse an hochwertiger Ausbildung gewachsen, die durch die Verzahnung schulischer mit betrieblicher Ausbildung praxisrelevante Kompetenzen vermittelt.

Duale Praktiken der Berufsbildung sollen bei der Modernisierung des Berufsbildungssystems helfen und Niederlassungen deutscher Unternehmen mit Blick auf Fachkräfte unterstützen. Insofern gibt es in Mexiko, besonders im Zentralen Hochland, bereits ein funktionierendes Zusammenspiel verschiedener Stakeholder, das in anderen Regionen, wie in der Industrieregion im Norden und auch in den großen Tourismusdestinationen an der Küste, aber erst noch zu entwickeln bzw. zu vertiefen ist.

Das vorliegende Vorhaben erforscht die Gelingensbedingungen für internationale Berufsbildungskooperationen in Mexiko. Dieses Vorhaben argumentiert, dass für die Konkretisierung der Gelingensbedingungen immer ein regional differenzierender Blick erforderlich ist, der zugleich multiskalar verklammernd auch die gesamtstaatliche Ebene und die internationale Zusammenarbeit einbezieht. Das Vorhaben konkretisiert dies für den Industrieraum im Großraum Mexiko City als in Bezug auf Berufsbildungskooperation erfahrene Region im Vergleich zu dem Stadtraum Tijuana mit den Montageindustrien sowie zu den stärker von Tourismus geprägten Regionen in Quintana Roo und in Baja California.

Das Vorhaben arbeitet Bedingungen für nachhaltig erfolgreiche Berufsbildungszusammenarbeit heraus, sowohl für die Industrie- als auch für die Tourismuswirtschaft. Das Vorhaben zeigt Best-Practice-Beispiele für Berufsbildungszusammenarbeit sowie Potentiale für neue und vertiefte Kooperation auf. Die Ergebnisse liefern fundierte Handlungsempfehlungen für internationale Berufsbildungsaktivitäten mit Blick auf Länder des Globalen Südens, die ebenfalls stark von (Montage-)Industrien sowie von der Tourismuswirtschaft geprägt sind.

 

Laufzeit: 2019 - 2022

Forschungsgruppe:

Prof. Dr. Martina Fuchs, Prof. Dr. Matthias Pilz, Natascha Röhrer (M.Sc.), Beke Vogelsang (M.Ed.)

 

In Zusammenarbeit mit:

Dr. Jorge Carrillo Viveros, Prof. Dr. Adrian Guillermo Aguilar Martinez

 

Das Projekt wird finanziell vom BMBF unterstützt.