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Technische Berufsausbildung in der Luftfahrtindustrie in Deutschland und England 

- eine komparative Analyse von Konvergenzen des arbeitsplatzbasierten Lernens

(Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft - DFG)

Forschungsgruppe: Prof. Dr. Matthias Pilz, Dr. Junmin Li, Prof. Dr. Lorna Unwin (UCL Institute of Education, London),  Dr. Ann Lahiff (UCL Institute of Education, London)

Methodik: Qualitative Interviews

Projektlaufzeit: Februar 2017 bis Februar 2018

Das Lernen am Arbeitsplatz ist ein wesentlicher Bestandteil der beruflichen Erstausbildung in England und Deutschland. In Deutschland ist dieses Lernen insbesondere im betrieblichen Teil der dualen Ausbildung verortet. In England manifestiert es sich u.a. in der Ausgestaltung von Apprenticeships. Welche Inhalte gelernt werden und wie erfolgreich der Lernprozess ist, hängt von den Rahmenbedingungen ab, in denen das Lernen stattfindet. Diese Bedingungen werden durch Faktoren auf der Makro-, Meso- und Mikroebene beeinflusst. Faktoren auf der Makro- und Mesoebene, hier technische Standardisierung und internationale Regularien, beeinflussen die Rahmenbedingungen des arbeitsplatzbasierten Lernens und damit wiederum den Lernprozess auf der Mikroebene.

Die Auswirkungen auf den Lernprozess werden in der international vergleichenden Berufsbildungsforschung bisher jedoch kaum thematisiert. Die in diesem Projekt adressierte forschungsleitende Fragestellung betrachtet daher folgenden Zusammenhang: Führen internationale technische und regulative Konvergenzen auf der Makroebene zu Konvergenzen hinsichtlich des Prozesses und der Ergebnisse arbeitsplatzbasierten Lernens auf der Mikroebene?

Der Sektor der technischen Luftfahrtberufe ist aufgrund von strengen Sicherheitsvorschriften traditionell stark reguliert und bietet sich daher als Forschungsfokus an.